Von: Yvonne Müller
Vom Ei zum Küken
Der 8. April war ein ganz besonderer Mittwoch in der Biberklasse. Die Biologielehrerin Frau Klien kam mit einer Überraschung, passend zum aktuellen Thema „Vom Ei zum Küken“, in die Klasse. Es handelte sich um einen Brutkasten mit 6 Eiern. Der Brutkasten hatte konstant 37,5 Grad. Die Eier wurden ein bis zweimal täglich sorgsam gedreht. Mittels Legekreis wurde der Ablauf vom Ei zum Küken wiederholt und gefestigt.
Die Schüler lernten, dass man nach der Befruchtung einen hellen Fleck im Ei erkennt, dass bereits am 4. Tag die Gliederung des Körpers und am 10. Tag bereits das Küken erkennbar ist. Am 14. Tag verhärtet sich der Schnabel. Am 20. Tag wird das Ei angepickt und der Eizahn drückt gegen die Schale. Am 21. Tag ist es so weit und ein Küken schlüpft.
Bei uns war es am Montag, den 27. April, so weit. Das erste Ei wurde angepickt und am Dienstag, 28. April in der Früh, als wir in die Klasse kamen, war das erste Küken geschlüpft. Was für ein besonderes Erlebnis. Es blieb noch im Brutkasten, um vollständig zu trocknen. Exakt 21 Tage nach Beginn der Brutzeit am Mittwoch, 29. April sind drei weitere Küken geschlüpft. Herzlich willkommen auf unserer Welt!
Küken sind Nestflüchter und können sofort fressen und laufen, und so wurden sie am Mittwoch auch gleich in ein Gehege übersiedelt und entdeckten neugierig ihr neues Zuhause. Sie werden nun täglich liebevoll mit Futter und mit frischem Wasser versorgt. Was für eine Freude in der gesamten Schule!
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an Frau Agnes Steininger, die uns die Eier gebracht hat, den Brutkasten und das Zubehör zur Verfügung gestellt hat und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist.







